Dienstag, 28. März 2006

Warnstreik in der Leipziger Metall- und Elektroindustrie

"Mehr als 1000 Mitarbeiter des Leipziger BMW-Werks sind erstmals seit Eröffnung des Produktionsstandorts im Mai 2005 in einen Warnstreik getreten." (LinksZeitung)
Der Vorsitzende der IG Metall, Jürgen Peters, warf den Arbeitgebern vor, "die Friedenspflicht nicht zur Vorlage eines Angebots genutzt zu haben. Deswegen komme es jetzt zu Warnstreiks, sagte Peters am Dienstag im ZDF-«Morgenmagazin». ... Nach dem Ablauf der Friedenspflicht soll bundesweit in Betrieben gestreikt werden.
Gleichzeitig verteidigte Peters die Forderung von fünf Prozent mehr Lohn und Gehalt für die rund 3,4 Millionen Beschäftigten der Branche. «Wenn wir die fünf Prozent tatsächlich durchsetzen könnten, dann wäre das eine Kostenerhöhung von 0,88 Prozent», erläuterte Peters. «Und da sagt die Industrie, das könne sie nicht verkraften. Das Geschrei ist nicht sehr plausibel«, fügte er hinzu.
Gleichzeitig wies Peters auf die Lohnzurückhaltung der vergangenen Jahre hin."

8 Wochen Streik im Südwesten

Auch in der achten Wochen geht der Streik im öffentlichen Dienst der Kommunen weiter. "Nach einem Tag Streikpause hat die Dienstleistungsgewerkschaft die Beschäftigten der städtischen Müllabfuhr in Stuttgart erneut zum Ausstand aufgerufen.
Bei den Landesbetrieben ist das Statistische Landesamt in der Landeshauptstadt Streikziel. Städtische Kindertageseinrichtungen haben dagegen wieder geöffnet. In Ulm sind Mitarbeiter der Universität, der Fachhochschule und des Studentenwerks zu Aktionen aufgerufen. Straßenmeistereien werden nach Auskunft von ver.di im Bereich Schwarzwald-Bodensee bestreikt und in Calw das Zentrum für Psychiatrie. ..."
(swr-nachrichten)

Streik auch bei den Fluglotsen?

Weil offenbar der kurzsichtige Blick der schwarz-roten Koalition nur auf einmalige Einnahmen von einigen hundert Millionen Euro für den Verkauf ihrer Mehrheitsanteile an der Deutschen Flugsicherung (DFS) gerichtet ist, wird die Qualität der Deutschen Flugsicherung im hessischen Langen aufs Spiel gesetzt. Soziale Standards und ein Sicherheitsniveau fast so wie in der "Dritten Welt" befürchten Kritiker, wenn künftig fachfremdes Billigpersonal und Leiharbeiter eingestellt werden können. "Die GdF hat deshalb schon einmal mit Streiks vor und während der Fußball-WM gedroht, sollten keine Vereinbarungen zum Schutz der Mitarbeiter vor Rationalisierungen erreicht werden." (hr-online)
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